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Mehr Gelder für Gebäudesanierung durch Energiewende

Im Rahmen der Verhandlungen zum Atomausstieg hat sich die Koalition darauf verständigt, die Sanierung von Gebäuden zu fördern.
Mehr Gelder für Gebäudesanierung durch Atomausstieg

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist laut Bundesregierung beschlossene Sache. Das im Herbst 2010 verabschiedete Energiekonzept soll nun deutlich schneller als geplant umgesetzt werden. Neben dem systematischen Ausbau der erneuerbaren Energien spielt dabei die energetische Gebäudesanierung eine zentrale Rolle. Jährlich 1,5 Milliarden Euro sollen hierfür in den kommenden Jahren verlässlich zur Verfügung stehen.

In zehn Jahren soll das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Gemeinsam mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 30.05.2011 in einer Pressekonferenz die Einzelheiten des Beschlusses der Bundesregierung vor.

Während die Stromversorgung mit Kernenergie ausläuft, soll der Ausbau erneuerbarer Energien schnell und gezielt vorangetrieben werden. Bundesverkehrsminister Ramsauer wies in seiner Rede auf das riesige Potenzial vor allem im Bau hin und fasste die Erfolge des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes in beeindruckenden Zahlen zusammen: „Wir haben seit Bestehen dieses Programms, seit dem Jahr 2006, erhebliche Energieeinsparerfolge erzielt. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben: Pro Jahr wurden etwas mehr als 4 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Wenn Sie das über die fünfeinhalb Jahre hochrechnen, so hat allein dieses CO2-Gebäudesanierungsprogramm über die Jahre kumuliert schon 20 Millionen Tonnen bis 25 Millionen Tonnen CO2-Einsparung erbracht.” Obwohl es bei den Haushaltsverhandlungen in den letzten Jahren oftmals Verunsicherungen darüber gab, in welcher Höhe die Gebäudesanierung gefördert wird, machte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hierzu im Hinblick auf die kommenden Jahre eine ganz konkrete Aussage, in der Form, dass „nunmehr in den kommenden Jahren eine verlässliche Summe von jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung steht", die für Kontinuität sorgen soll.

Mit diesem deutlichen Anstieg soll die CO2-Gebäudesanierung nicht nur gesichert werden, sondern auch zusätzlichen Schwung erhalten, um die ehrgeizigen Ziele umzusetzen.