Ein wichtiges Ziel für uns alle: die Umwelt schützen!


Die Geschichte des Energieausweises ist untrennbar mit dem Ziel verbunden, die Umwelt und das Klima der Erde zu schützen. Sie reicht bis ins Jahr 1992 zurück, als auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Rahmen der Klimaschutzkonvention völkerrechtlich verbindlich das Ziel verankert wurde, einen gefährlichen und menschlich verursachten Eingriff in das Klimasystem der Erde zu verhindern.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Freisetzung von Treibhausgasen wie CO2 drastisch reduziert werden. 1997 gab es  mit dem Kyoto-Protokoll dann erste rechtsverbindliche Zusagen.

Viele Industriestaaten verpflichteten sich, ihre Emissionen der im Protokoll genannten Treibhausgase um 5,2 % zu senken. Die Europäische Union (EU) ging mit einer Zielformulierung von 8 % einen Schritt weiter.

In Deutschland lautet das Ziel sogar, die Treibhausgase um 21 % zu senken. Damit übernimmt Deutschland in Sachen Umweltschutz eine Vorreiterrolle.

Von der EU-Gebäuderichtlinie und der EnEV zum Energieausweis

Energie einsparen ? Umwelt schonen


Um ihre Zielsetzung zu erreichen, hat die EU Ende 2002 die "Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" verabschiedet.
Hier wird unter anderem von den EU-Mitgliedsstaaten gefordert, dass beim Bau, Verkauf oder bei der Vermietung von Gebäuden ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz (kurz: Energieausweis) vorgelegt werden muss.

Die Umsetzung der Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie erfolgt in Deutschland seit 2002 mit der Energieeinsparverordnung (EnEV). Profi-Verarbeiter sind bestens darüber im Bilde, welche Anforderungen durch die EnEV für Ihr Haus gelten.
Sprechen Sie daher unbedingt mit Ihrem Fachbetrieb.

Beispiel CO2 Einsparung

Ein Einfamilienhaus spart durch eine gezielte Wärmedämmung 1.500 l Heizöl/1.500 m2 Erdgas pro Jahr. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von ca. 3,9 bzw. 3,0 t jährlich. In 30 Jahren ergibt sich eine CO2-Einsparung von ca. 117 bzw. 90 t.